High-Tech Wärmepumpe mit
Wasser und Sole

Wärmepumpen nutzen die kostenlose Umweltenergie, arbeiten ohne
Emissionen im eigenen Haus und brauchen keinen eigenen Heizraum. Die
Energie aus Erde (Tiefensonde oder Flächenkollektor) oder Grundwasser wird
mit elektrischem Strom für das Heizungssystem nutzbar gemacht.
Wärmepumpen können nicht nur heizen und kühlen. Sie erzeugen
auch noch Warmwasser kostengünstig und hygienisch mit integrierter
Frischwassertechnik.

Heizleistung von 7 bis 99 kW.

Heizleistung von 7 bis 99 kW.


WASSER

Ist Grundwasser in vertretbarer Tiefe und Menge sowie mit entsprechender
Temperatur vorhanden, erreicht man damit die höchsten Jahresarbeits-
zahlen. Eine konstante Temperatur von 8-12°C garantiert einen optimalen
Heizbetrieb.
Dazu sind zwei Brunnen erforderlich: Ein Förder- und ein Schluckbrunnen.
Der Schluckbrunnen soll in Richtung des Grundwasserstromes vom
Förderbrunnen fortführend mindestens 15 Meter von diesem entfernt liegen.
Die benötigte Wassermenge beträgt für 10 kW Heizleistung in etwa 2 qm pro
Stunde. Die Verfügbarkeit ist über einen Dauerpumpversuch nachzuweisen.
Bestimmte Grenzwerte an Inhaltsstoffen des Wassers dürfen nicht über- bzw.
unterschritten werden, daher ist eine Wasseranalyse zu erstellen.
Eine wasserrechtliche Bewilligung ist erforderlich.

Heizleistung von 5 bis 72 kW.

Heizleistung von 5 bis 72 kW.


ERDWÄRME SOLE

Bei diesem System wird die Erdwärme über einen Sole-Hilfskreis aufgenommen
und zur Wärmepumpe geführt.

Sole-Erdkollektoren können auf mehrere Arten verlegt werden:

  • Bei ausreichend Gartenfläche sind Flachkollektoren die preisgünstigste
    Lösung. Die Verlegefläche richtet sich nach Bauart und Wärmedämmung des
    Hauses bzw. der Bodenbeschaffenheit.
  • Es können auch Erdsonden mittels Tiefenbohrungen in die Erde eingebracht
    werden. Diese werden üblicherweise mit je 100 Metern Tiefe ausgeführt und
    eignen sich ideal bei geringem Platzangebot.
    Eine wasserrechtliche Bewilligung ist auch hier erforderlich.